Fördermittel

Neues 3D-Druck-Laserzentrum in Sonneberg: Thüringen stellt 1,17 Mio. € bereit

21. September 2018 / Autor: Dipl.-Wirtschaftler Frank Wilcke (MBA)

Die bkl 3d GmbH aus Sonneberg erhält vom Land Thüringen einen Zuschuss für die Errichtung eines hochmodernen 3D-Druckzentrums. Das Unternehmen wird mehr als 5,1 Mio. € investieren und dabei sechs neue, hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen.

Die bkl 3d GmbH präsentiert sich künftig als HIL – House of Innovation and Lasercompetence. Die Herausforderung, eine geeignete Betriebsimmobilie zu finden und die notwendigen Abstimmungen mit dem Land Thüringen zu treffen, konnte nun gemeistert werden.

Kernkompetenzen der bkl 3d GmbH sind unter anderem selektives Laserschmelzen, Laserauftragsschweißen, Lasertexturieren, Laserbeschriften, Werkzeugkonstruktion, Finishing, Beratungsleistung, additive Laserfertigung von reflektierenden Materialien sowie Schulungen.

Die bkl 3d GmbH will ihren nagelneuen Maschinenpart dann auch für die Herstellung von Implantaten für die Medizinindustrie sowie für die Bauteilfertigung für die Luft- und Raumfahrt zur Verfügung stellen.

Die bkl Gruppe, hierzu gehört auch das Mutterunternehmen bkl-lasertechnik im Landkreis Coburg, ist an der Entwicklung einer ganzen Reihe von Innovationen beteiligt. So wirkt die Firma unter anderem im Innovationsnetzwerk NOWHUM SNetzwerk für Optimierte Werkzeuge: Hybrid Und Modular im Spritzguss mit. Hier engagiert sich bkl insbesondere bei der Entwicklung von hybriden Maschinen für den Werkzeugbau. Diese Maschinen sollen in einem Zug sowohl subtraktiv als auch additiv fertigen können und ein integriertes Finishing-Werkzeug besitzen. Auch dieses Innovationsnetzwerk wird nach Autorisierung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) von ip|m innovationspartner mittelstand geführt.
bkl lasertechnik konzentriert sich künftig auch auf die individuelle Entwicklung und Herstellung von Pulverlegierungen sowie deren Vertrieb.

ZIM Richtlinie geändert

01. Dezember 2016 / Autor: Dipl.-Wirtschaftler Frank Wilcke (MBA)

Die Richtlinie zum Förderprogramm „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ wurde zum 01.12.2016 geändert und in Kraft gesetzt.
Neu gefasst wurde der Abschnitt 3.4. wie folgt:

Nicht antragsberechtigt sind Unternehmen, Forschungs- und Netzwerkeinrichtungen,

a) die ein sogenanntes Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne von Artikel 2 Nummer 18 VO (EU) 651/2014 sind,
b) über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist; dasselbe gilt für Antragsteller und, sofern der Antragsteller eine juristische Person ist, für Inhaber juristischer Personen, die eine Vermögensauskunft nach § 807 der Zivilprozessordnung oder § 284 der Abgabenordnung 1977 abgegeben haben oder zu deren Abgabe verpflichtet sind,
c) die einem Sektor nach Artikel 1 Absatz 3 VO (EU) 651/2014 zuzuordnen sind.

Zum Unterpunkt a) hat die EU folgende Festlegungen und Formulierungen getroffen:

„Unternehmen in Schwierigkeiten“: Unternehmen, auf das mindestens einer der folgenden Umstände zutrifft:

a) für Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaft auf Aktien, Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Im Falle von Gesellschaften mit beschränkter Haftung (ausgenommen KMU, die noch keine drei Jahre bestehen, und — in Bezug auf Risikofinanzierungsbeihilfen — KMU in den sieben Jahren nach ihrem ersten kommerziellen Verkauf, die nach einer Due-Diligence-Prüfung durch den ausgewählten Finanzintermediär für Risikofinanzierungen in Frage kommen): Mehr als die Hälfte des gezeichneten Stammkapitals ist infolge aufgelaufener Verluste verlorengegangen. Dies ist der Fall, wenn sich nach Abzug der aufgelaufenen Verluste von den Rücklagen (und allen sonstigen Elementen, die im Allgemeinen den Eigenmitteln des Unternehmens zugerechnet werden) ein negativer kumulativer Betrag ergibt, der mehr als der Hälfte des gezeichneten Stammkapitals entspricht. Für die Zwecke dieser Bestimmung bezieht sich der Begriff „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ insbesondere auf die Aktiengesellschaft, die Kommanditgesellschaft auf Aktien und die Gesellschaft mit beschränkter Haftung) und der Begriff „Stammkapital“ umfasst gegebenenfalls alle Agios.

b) für offene Handelsgesellschaften und Kommanditgesellschaften

Im Falle von Gesellschaften, bei denen zumindest einige Gesellschafter unbeschränkt für die Schulden der Gesellschaft haften (ausgenommen KMU, die noch keine drei Jahre bestehen, und — in Bezug auf Risikofinanzierungsbeihilfen — KMU in den sieben Jahren nach ihrem ersten kommerziellen Verkauf, die nach einer Due-Diligence-Prüfung durch den ausgewählten Finanzintermediär für Risikofinanzierungen in Frage kommen): Mehr als die Hälfte der in den Geschäftsbüchern ausgewiesenen Eigenmittel ist infolge aufgelaufener Verluste verlorengegangen. Für die Zwecke dieser Bestimmung bezieht sich der Begriff „Gesellschaften, bei denen zumindest einige Gesellschafter unbeschränkt für die Schulden der Gesellschaft haften“ insbesondere auf die in Anhang II der Richtlinie 2013/34/EU (die offene Handelsgesellschaft, die Kommanditgesellschaft) genannten Arten von Unternehmen.

c) für Unternehmen mit Insolvenzantragspflicht

Das Unternehmen ist Gegenstand eines Insolvenzverfahrens oder erfüllt die im innerstaatlichen Recht vorgesehenen Voraussetzungen für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens auf Antrag seiner Gläubiger.

d) für Unternehmen, die Rettungsbeihilfen erhalten haben

Das Unternehmen hat eine Rettungsbeihilfe erhalten und der Kredit wurde noch nicht zurückgezahlt oder die Garantie ist noch nicht erloschen beziehungsweise das Unternehmen hat eine Umstrukturierungsbeihilfe erhalten und unterliegt immer noch einem Umstrukturierungsplan.

e) Im Falle eines Unternehmens, das kein KMU ist:

In den letzten beiden Jahren
1. betrug der buchwertbasierte Verschuldungsgrad des Unternehmens mehr als 7,5 und
2. das anhand des EBITDA berechnete Zinsdeckungsverhältnis des Unternehmens lag unter 1,0.

Zu den nicht geförderten Sektoren gehören unter anderem: Fischerei und Aquakultur, Primärerzeugung, Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse.

Für Anträge, die nunmehr gestellt werden, ist zu prüfen, ob eines der vorgenannten Kriterien zutrifft. Als ZIM-Netzwerkmanagementeinrichtung unterstützt und berät ip|m innovationspartner mittelstand kleine und mittlere Unternehmen hierzu.

 

ZIM Netzwerk Automatisierung Ausbaugewerke ZIM Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand

Optimierung des innerbetrieblichen Wissens- und Kommunikationsmanagements

09. November 2016 / Autor: Dipl.-Wirtschaftler Frank Wilcke (MBA)

IT-Systemhaus in Oberfranken
Beratungstage: 5

Ziel

Implementierung eines mitarbeitergeführten Kommunikations- und Wissensmanagements

Kerninhalte

Die Unternehmung betreut eine Vielzahl von Kunden bei der Wartung und beim Support spezifischer IT-Infrastrukturen. Lösungsansätze bei Kundenproblemen wurden in der Vergangenheit nicht ausreichend und nicht systematisiert genug im Unternehmen kommuniziert, erfasst und für ähnliche Situationen nutzbar vorgehalten. Gemeinsam mit der Führung und ausgewählten Mitarbeitern des Unternehmens war ein innerbetriebliches Kommunikations- und Wissensmanagement aufzubauen, welches sicherstellt, dass auch bei Personalfluktuation erarbeitete Problemlösungsmethoden und Vorgehensweisen schnell abrufbar für alle Mitarbeiter bereitstehen.

Phasen der Beratung + verwendete Instrumente

  • Ist-Analyse
  • strukturiertes Orientierungsinterview mit verschiedenen Mitarbeitern des Unternehmens sowie Ableitung der Kerndefizite
  • Workshop Logikbaum (systematische Problemzerlegung, Hierarchiebildung, MECE-Regel = Vermeidung von Überlappung und Lücken)
  • DEBI-Training = zuständig für die Durchführung, verantwortlich für Entscheidung, Beratung und Information (als Werkzeug zur Analyse und Definition von Rollen und Verantwortlichkeiten)
  • WIKI- und FAQ-Training (Themenbeschreibung und Verschlagwortung)
  • Workshop zur Priorisierungsmatrix

Ergebnisse

Gemeinsam mit ausgewählten Mitarbeitern und der Geschäftsführung wurde eine Systematik zur vollständigen und überlappungsfreien Erfassung von Problemstellungen und Lösungsansätzen in Kunden-IT-Infrastrukturprojekten und Supportaufgaben implementiert.

Beteiligte Personengruppen

Geschäftsleitung und ausgewählte Mitarbeiter

Referenz zum Förderprogramm unternehmensWert:Mensch, mehr dazu …

go-Inno – Wettbewerbsvorsprung durch gezielte Innovationen

27. April 2016 / Autor: Dr. Ing. Paul Schüler

go-Inno – eine Förderung von Innovationsberatungen für kleine und mittlere Unternehmen

autrosiertes Beratungsunternehmen go-inno

Mit dem Förderprogramm go-Inno hat das Bundes-ministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine einfache Möglichkeit für kleine und mittlere Unternehmen geschaffen, sich bei internen Innovationsvorhaben mit staatlich bezuschussten Beratungsleistungen durch qualifizierte externe Beratungsunternehmen unterstützen zu lassen. Die vom Förderprogramm angesprochenen Unternehmen profitieren, indem

  • die Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren angestoßen wird,
  • sie von der Potentialanalyse bis zur Marktreife durch das Know How des Beratungsunternehmen professionell unterstützt werden,
  • sich mit den entwickelten neuartigen Produktlösungen neue Kunden gewinnen lassen und
  • die Marktposition und Wettbewerbsfähig nachhaltig gestärkt wird.

Mit guten und innovativen Ideen punkten

Die gezielte Verfolgung von Innovationsvorhaben gewinnt für die Wettbewerbs-fähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Circa 110.000 kleine und mittlere Unternehmen führen jährlich neue Produkte und Prozesse in den Markt ein, um ihre Position zu verbessern. Laut Schätzungen des BMWi kann rund ein Drittel des gesamten Wirtschaftswachstums auf Innovationen zurückgeführt werden.

Nutzen auch sie die Innovationsgutscheine des BMWi für eine professionelle Beratung

Da es insbesondere den kleinen Unternehmen häufig an aktuellem Wissen zum Stand der Technik sowie zu geeigneten Methoden und Instrumenten fehlt, intern Produkt- oder technische Verfahrensinnovationen erfolgreich umzusetzen, wurde das Förderprogramm go-Inno des BMWi installiert. Hiermit werden externe Beratungsleistungen autorisierter Beratungsunternehmen um bis zu 50% in Form von Innovationsgutscheinen bezuschusst. Für die Inanspruchnahme der Förderung ist dabei kein gesondertes, zeitaufwendiges Antragsverfahren erforderlich.

Die Innovationspartner Mittelstand unter dem Geschäftsführer Frank Wilcke sind nun auch als autorisiertetes Beratungsunternehmen im Förderprogramm go-Inno zugelassen. Daher können wir Ihnen die Nutzung dieses Programms anbieten und empfehlen.

An wen richtet sich das Förderprogramm?

Die Förderung richtet sich an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks, die

  • ihren Standort in Deutschland haben,
  • weniger als 100 Beschäftigte aufweisen,
  • einen Jahresumsatz bzw. eine Jahresbilanzsumme von höchstens 20 Mio. Euro verzeichnen.

Eine thematische Einschränkung auf bestimmte Technologien, Produkte, Branchen oder Wirtschaftszweige besteht bis auf die Sektoren Landwirtschaft, Fischerei, Verkehrswesen, Schiffbau und die unter den ehemaligen EGKS-Vertrag fallenden Bereiche (Kohle und Stahl) nicht.

Was für Leistungen und in welcher Höhe werden gefördert?

Mit dem Programm go-Inno werden externe Beratungs- und Managementleistungen zur Vorbereitung und Durchführung von Produkt- und technischen Verfahrensinnovationen gefördert. Hierunter fallen:

Potenzialanalyse (Stufe 1)
Staatliche Förderung: max. 10 Tagewerke (max. 5.500 EUR)

  • Vorprüfung der Marktfähigkeit des Innovationsvorhabens,
  • Erstellung eines Stärken-Schwächen-Profils des Unternehmens im Zusammenhang mit dem Innovationsprojekt,
  • Abschätzung des voraussichtlichen Kapazitätsbedarfs bei Erstellung eines Realisierungskonzeptes,
  • Erarbeitung eines Finanzierungsplans unter Einbeziehung weiterer öffentlicher Förderprogramme (z. B. ZIM),
  • Abschätzung der Erfolgsaussichten.

Realisierungskonzept (Stufe 2)
Staatliche Förderung: max. 25 Tagewerke (max. 13.750 EUR)

  • Technologiebewertung auf Grundlage von Markteinschätzungen und Marktanalysen,
  • Erarbeitung des Realisierungskonzeptes,
  • Ermittlung eines geeigneten externen Technologiegebers,
  • Kooperationsanbahnung zwischen dem Unternehmen und gegebenenfalls einem externen Technologiegeber,
  • Gezielte Nutzung öffentlicher Förderprogramme zur Finanzierung des Innovationsvorhabens,
  • Begleitung des Unternehmens bei erforderlichen Gesprächen insbesondere mit Banken oder Venture-Capital-Gesellschaften.

Projektmanagement (Stufe 2)
Staatliche Förderung: max. 15 Tagewerke (max. 8.250 EUR)

  • Kooperationsmanagement zwischen dem Unternehmen und externen Technologiegebern,
  • externes Management der Projektdurchführung,
  • administrative Serviceleistungen wie z. B. Projektcontrolling,
  • Bewertung der Ergebnisse des Innovationsprojektes und Schlussfolgerungen.

Über ein paar Beispiele geförderter Vorhaben aus der Praxis können sie sich hier informieren.

titel_mustergutschein_go-innovativBMWi-Innovationsgutscheine

Mit den BMWi-Innovationsgutscheinen können Sie bis zu 50 Prozent Ihrer Ausgaben für eine entsprechende Beratungsleistung durch uns abdecken. Sie zahlen nur den Eigenanteil zu den Beratungskosten sowie die Umsatzsteuer auf den Gesamtbetrag der Beratungsleistung. Die Innovationsgutscheine erhalten sie bei uns unkompliziert im Rahmen des Beratungsvertrages.

Gerne stehen wir für Rückfragen für sie zur Verfügung.

Weitereführende Informationen zum Programm go-Inno können sie ansonsten auch der offenzielle Website des BMWi entnehmen.

Profitieren auch Sie von dieser einfachen Fördermöglichkeit!

Technikbasierte Dienstleistungssysteme

28. November 2015 / Autor: Dipl.-Wirtschaftler Frank Wilcke (MBA)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat am 09. November 2015 eine neue Richtlinie im Rahmen des Forschungsprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ veröffentlicht.

Ausdrücklich sollen kleine und mittlere Unternehmen besonders gefördert werden. Auf Basis der Richtlinie können technologieorientierte Unternehmen ebenso wie Firmen der Logistikbranche und andere Dienstleister gemeinsam mit Forschungseinrichtungen neue Verfahren entwickeln und dabei hohe Subventionen in Anspruch nehmen.

Gefördert werden Verbundprojekte, in denen Unternehmen und / oder Hochschulen gemeinsam Forschungs- und Entwicklungsprojekte initieren wollen.

Kernpunkte der Förderrichtlinie „Technikbasierte Dienstleistungssysteme“ sind:

  • Produktionsbezogene Dienstleistungssysteme
  • Logistikbezogene Dienstleistungssysteme
  • Datenbezogene Dienstleistungssysteme

Im Abschnitt der produktionsbezogenen Dienstleistungssysteme werden Entwicklungen gefördert, die sich aufgrund der weiterentwickelnden Vernetzung der Produktion in vorausschauende, intergrierte, bedarfsgerechte Servicekonzepte unter Anwendung bereits verfügbarer Technik wandeln.
Folgende Aspekte sind dabei entsprechend der Richtlinie u. a. relevant:

  • Transformation reaktiver Wartungskonzepte mittels echtzeitorientierter Technik zu umfassenden, an den Bedarfen der Betreiber und Nutzer ausgerichteten Servicekonzepten
  • Verknüpfung von Echtzeit- und Massendaten zu neuen technischen Servicekonzepten mit dem Ziel höchster wertschöpfungsprozessübergreifender Verfügbarkeiten von Maschinen und Anlagen
  • Entwicklung von Dienstleistungen unter Berücksichtigung komplexer Interaktionsmuster und Abhängigkeiten zwischen vernetzten Systemen
  • Integration paralleler Dienstleistungen zu produktionsbezogenen Wertschöpfungssystemen, beginnend mit der Planung
  • Nutzung von Cloud-Konzepten für die unternehmensübergreifende Vernetzung technischer Servicekonzepte
  • Einbezug von Simulations- und Modellierungswerkzeugen sowie von Augmented Reality-Anwendungen
  • Konzeptionierung und Entwicklung KMU-tauglicher Predictive Maintenance-Ansätze
  • Nutzung von Sensorik und Produktionsdaten für die Unterstützung des Vertriebs.

Im Segment der logistikbezogenen Dienstleistungssysteme liegen die Schwerpunkte auf der Entwicklung von sog. Lead-Logistic-Provider-Konzepten, bei denen ein Full-Service entsprechend den veränderten Anforderungen von Kunden und Warenempfängern Rechnung getragen werden soll.

Insbesondere werden die folgenden Aufgabenstellungen besonders in die Förderung einbezogen:

  • Verbesserung der Schnittstelle zu Auftraggebern mittels technisch basierter Services
  • Modellierung von generischen Modellen für Logistikdienstleistungen
  • Entwicklung von Schnittstellen, Normen und Standards für technikbasierte Logistikdienstleistungen
  • Nutzung der neuen Wertschöpfungskonzepte wie z. B. Industrie 4.0 für die Entwicklung und Pilotierung umfassender Logistikdienstleistungen aus einem Guss
  • Entwicklung von technikbasierter Logistikdienstleistung, um Wertschöpfungsprozesse direkt zum Kunden zu verlagern
  • Integration echtzeitorientierter Anwendungen zur Verbesserung der Agilität logistikbezogener Dienstleistungssysteme
  • logistikbezogene Dienstleistungen für Losgröße 1+
  • Zentrale Bündelung vs. dezentraler Verteilung intelligenter Logik für die Erbringung von Dienstleistungen.

Ein weiterer Komplex der Förderrichtlinie wird der Thematik datenbezogene Dienstleistungssysteme gewidmet. Die Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet wissensintensiver Dienstleistungen, deren Anteil in der Wertschöpfungskette weiter zunimmt, wird besonders unterstützt.

Weitere förderfähige Entwicklungen sind:

  • modulare Bereitstellung datenbezogener Dienstleistung
  • Vernetzung wissensintensiver Dienstleistung mit weiteren Prozessen der Wertschöpfungskette
  • datenbezogene Optimierung qualitativer und kreativer Prozesse
  • Einbindung von Prototyping-Möglichkeiten durch VR und AR in wissensintensive Dienstleistung
  • Nutzung von Cloud- und Crowd-Konzepten zur Erstellung und Vernetzung wissensintensiver Dienstleistung
  • Nutzung der Fähigkeiten von kognitiven Anwendungen für das Engineering und die Erbringung von wissensintensiver Dienstleistung.

Projektskizzen sind bis spätestens 16. April 2016 beim Projektträger einzureichen.

ip|m unterstützt Interessierte gern bei der Initiierung förderrelevanter Projekte.

Die gesamte Richtlinie wurde hier veröffentlicht.

unternehmensWert:Mensch

29. Oktober 2015 / Autor: Dipl.-Wirtschaftler Frank Wilcke (MBA)

Frank Wilcke - autorisierter Prozessberater

unternehmensWert:Mensch – eine Förderung für kleine und mittlere Unternehmen

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat am  01.10.2015 ein neues Förderprogramm zur Entwicklung zukunftsfähiger und mitarbeiterorientierter Personalpolitik gestartet!

Wir unterliegen permanenten Veränderungen, müssen uns an Kundenwünsche sowie sich ständig ändernde Markt- und Wettbewerbssituationen anpassen. Darüber hinaus verlangt der Markt von uns permanentes Lernen sowie die Bereitstellung und Organisation erlangten Wissens zur rechten Zeit für alle Mitarbeiter.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat ein Förderprogramm aufgelegt, in dessen Rahmen kleine und mittlere Unternehmen das effektive Management von Veränderungsprozessen sowie Methoden der Organisation des innerbetrieblichen Wissenstransfers erlernen sollen.

Hier ein paar Beispiele aus der Praxis:

icon_beispiel_50 Projektorganisation im Zusammenspiel der Akteure
In einem Handwerksbetrieb im Erzgebirge wurde die Arbeitsorganisation in einer schnell wachsenden Organisation angepasst.

icon_beispiel_50 Veränderte Anforderungen an die Unternehmensführung
Ein schnell wachsender mittelständische Anlagenbauer in der Lausitz steigert die Arbeitseffektivität erhöht die Mitarbeiterzufriedenheit.

icon_beispiel_50 Einführung einer Projekt- und Zeitdokumentation
Ein Anlagenbauer in Brandenburg führt eine Zeit- und Aufgabendokumentation zur Erfassung der erbrachten Leistungen ein.

icon_beispiel_50 Optimierung des innerbetrieblichen Wissensmanagements
In einem oberfränkischen IT-Systemhaus wurde ein verbessertes System des innerbetrieblichen Wissenstransfers erfolgreich eingeführt.

Das Programm richtet sich insbesondere an die gesamte Organisation im Unternehmen, Mitarbeiter müssen unbedingt einbezogen werden.

Um an dem Programm teilnehmen zu können, ist eine sog. Erstberatung in einer Erstberatungsstelle erforderlich. Dort wird im gemeinsamen Gespräch zwischen dem Unternehmen und der Erstberatungsstelle der Beratungsbedarf ermittelt. Es können max. 10 Beratertage gefördert werden.

zertifizierung_urkunde

Frank Wilcke wurde nach einem Autorisierungsprozess als Prozessberater in diesem Förderprogramm zugelassen. Daher kann ich Ihnen die Nutzung dieses Programms anbieten und empfehlen. Im Rahmen der Programmdurchführung übernimmt die Bundesrepublik Deutschland 80% der anfallenden Kosten für Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten (max. 9,9 Vollbeschäftigten-Einheiten – auch als Vollzeitäquivalent bezeichnet, bedeutet max. 399 Arbeitsstunden/Woche). Größere Unternehmen erhalten eine 50%ige Förderung.

 

Das Förderprogramm unternehmensWert:Mensch ist für zukünftigen Erfolg in Ihrem Unternehmen spannend, wenn Sie sich mit folgenden Aussagen identifizieren können:

Themenbereich Veränderungsmanagement – strategisch ausgerichtete Personalführung

  • Die Entwicklung in meiner Branche verlangt Veränderungen.
  • Die wirtschaftliche Entwicklung meines Unternehmens passt nicht mehr zur vorhandenen Personalorganisation (qualitativ, quantitativ).
  • Ich möchte Mitarbeiter fördern und entwickeln.
  • Wir wollen unsere Organisation anpassen und Aufgaben neu verteilen.
  • Was tue ich gegen Lustlosigkeit meiner Mitarbeiter, Fernbleiben, hohen Krankenstand?
  • Veränderung ist ein langer Prozess. Wie halte ich die Spannung aufrecht und appelliere an das Durchhaltevermögen?
  • Ich möchte die Eigenverantwortung meiner Mitarbeiter stärken und ihnen die Angst vor neuen Rollen nehmen.

Themenbereich Lernende Organisation – aktive Wissens- und Kompetenzvermittlung

  • Ich will meine Mitarbeiter ermutigen, sich offen – auch bei unangenehmen Sichtweisen/Beiträgen – in Besprechungen einzubringen.
  • Ich strebe ein überwiegendes Arbeiten im Team an, in dem jeder Verantwortung für das wirtschaftliche Ergebnis und den Lernfortschritt des Teams trägt.
  • Wie erarbeiten wir eine gemeinsame Vision des Unternehmens?
  • Wir wollen „Meister“ im Systemdenken werden.
  • Wie kann ich eine kontinuierliche Verbesserung der Unternehmensleistung erzielen?

Die Prozessberatung umfasst folgende Schritte:

  • Analyse der Stärken und Schwächen des Unternehmens hinsichtlich der im Rahmen der Erstberatung identifizierten Handlungsfelder
  • Entwicklung von Handlungszielen und Maßnahmen mit dem Ergebnis eines verbindlichen betrieblichen Handlungsplans, der die Verankerung einer nachhaltigen Personalstrategie im Unternehmen unterstützt
  • Initiierung des Veränderungsprozesses und Entwicklung eines Konzepts zur Begleitung und Nachhaltung dieser Maßnahmen mit dem Ziel, entsprechende betriebliche Routinen zu erarbeiten und ggf. die Akteure in den ersten Umsetzungsschritten zu begleiten

 

Einführung einer Projekt- und Zeitdokumentation

28. Oktober 2015 / Autor: Sandra Geiger, Betriebswirtin (VWA)

Anlagenbauer in Brandenburg
Beratungstage: 6

Ziel

Überwindung von Widerständen bei der Einführung einer Zeitdokumentation im Projektablauf auf Projektleiter- und -mitarbeiterebene

Kerninhalte

Der Anlagenbauer hatte erhebliche Probleme bei der Erfassung von unfertigen Leistungen in langlaufenden, internationalen Projekten. Seitens der Projektleiter und einiger Projektmitarbeiter gab es Widerstände gegen die Einführung einer Zeit- und Aufgabendokumentation zur realen Erfassung der erbrachten Leistungen. Die Widerstände sollten im Rahmen eines Problemlösungs- und Teambildungsprozesses überwunden werden. Ferner waren rationelle Methoden der Zeiterfassung zu entwickeln, die eine einfache Weitergabe an die Buchhaltungs- und Controllingabteilung des Unternehmens ermöglichten.

Phasen der Beratung + verwendete Instrumente

  • Problemdarstellung und -definition
  • Problemhintergrund
  • Ideenfindung
  • Vorteile und Bedenken
  • Bearbeitung kritischer Bedenken
  • Aktionsplan

Ergebnisse

Es wurde in gemeinsamer Übereinkunft eine Methode zur Erfassung der Projekt-Arbeitszeit entwickelt, die die Möglichkeit eines einfachen Datenaustausches zwischen Projektleitung und Buchhaltung sowie Controlling bietet.

Beteiligte Personengruppen

Geschäftsführung, Projektleiter, Controller, ausgewählte Mitarbeiter

 

Referenz zum Förderprogramm unternehmensWert:Mensch, mehr dazu …

Veränderte Anforderungen an die Unternehmensführung

28. Oktober 2015 / Autor: Sandra Geiger, Betriebswirtin (VWA)

Anlagenbauer in der Lausitz
Beratungstage: 15

Ziel

Change Management der Führungsmethoden in einem schnell wachsenden mittelständischen Unternehmen mit dem Ziel der Steigerung der Arbeitseffektivität unter besonderer Beachtung der Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit

Kerninhalte

  • Verbesserung der Kommunikation zwischen Management und Mitarbeitern
  • Vermeidung von Schnittstellenfehlern und Doppelarbeiten
  • Erhöhung der Arbeitseffektivität durch besseres Zusammenwirken der am Prozess Beteiligten sowie Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit
  • Einführung eines internen Reklamationswesens als Form des Anstoßes für Verbesserungsprozesse

Phasen der Beratung + verwendete Instrumente

  • Day In The Life Of (DILO)
    Aufnahme und Dokumentation aller Aktivitäten über einen ganzen Arbeitstag, um sowohl die arbeitsseitigen Probleme als auch die menschlichen Probleme zu analysieren
  • Orientierungsinterviews mit verschiedenen Mitarbeitern
  • Problemerfassung und -priorisierung
  • Change-Konzept entwickeln mit Realisierungsplan
  • Coaching Zeitmanagement
  • Coaching Teambildung

Zentrale Ergebnisse

Wichtige Kommunikationsmethoden (ziel- und zeitorientierte Arbeitsaufträge, Feedback-Methoden, Umgang mit Misserfolgen und Kritik) zwischen Führung und Mitarbeitern konnten trainiert werden. Eine Reihe von Schnittstellen zwischen einzelnen Unternehmensbereichen wurden klarer definiert. Doppelarbeiten können besser verhindert werden. Es wurden Kriterien für die Messung der Mitarbeiterzufriedenheit erarbeitet. Die Inhalte und die Vorbereitungen auf Teamberatungen wurden konkretisiert.

Beteiligte Personengruppen

Geschäftsführer, Assistenz der Geschäftsführung, leitende Mitarbeiter, ausgewählte Mitarbeiter

 

Referenz zum Förderprogramm unternehmensWert:Mensch, mehr dazu …

Projektorganisation im Zusammenspiel der Akteure

28. Oktober 2015 / Autor: Sandra Geiger, Betriebswirtin (VWA)

Handwerksbetrieb im Erzgebirge
Beratungstage: 30

Ziel

Einleitung und Management von Veränderungsprozessen im Zusammenhang mit veränderten Anforderungen an das Projektmanagement

Kerninhalte

Kerninhalte der Beratung waren die Möglichkeiten der Anpassung der Arbeitsorganisation, wichtiger Schnittstellen sowie das Teamwork in einer schnell wachsenden Organisation. Weitere wesentliche Inhalte bezogen sich auf Fragestellungen des Umgangs der Geschäftsleitung mit dem Einsatz von Individualwerkzeugen und -methoden einzelner (erfolgreicher) Projektleiter. Ferner ging es um die Schaffung von Voraussetzungen für weiteres Wachstum bezogen auf das künftige Zusammenwirken einzelner Unternehmensbereiche.

Phasen der Beratung + verwendete Instrumente

  • Analyse der Ausgangssituation
  • Orientierungsinterview, Prozessflussanalysen, Veränderungsziele detaillieren
  • Workshop Geschäftsleitung, Hypothesen zur Umsetzung
  • Priorisierung, primäre und unterstützende Tool- und Methodensets auswählen, begleitendes Coaching

Ergebnisse

Wichtige Prozessabläufe wurden überarbeitet und zum Teil neu gestaltet. Es konnten einige Abläufe unternehmensintern standardisiert werden. Zwischen der Geschäftsleitung und einzelnen Projektleitern wurden Festlegungen zur weiteren Nutzung individueller Arbeitswerkzeuge und -methoden verabredet. Das Verständnis und die Kommunikation zwischen einzelnen Unternehmensbereichen wurde insbesondere durch die angewandte Methodik der Beratung verbessert.

Beteiligte Personengruppen

Geschäftsführung, Projektleiter, ausgewählte Mitarbeiter

 

Referenz zum Förderprogramm unternehmensWert:Mensch, mehr dazu …

ZIM – Entwurf der neuen Richtlinie veröffentlicht

19. Februar 2015 / Autor: Dipl.-Wirtschaftler Frank Wilcke (MBA)

„ZIM“ – Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand

-Die Förderung des deutschen Mittelstandes-

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stellte den Entwurf der neuen ZIM-Richtlinie vor. Neben den großen Gemeinsamkeiten enthält die Richtlinie auch eine Reihe Neuerungen!

ZIM – Was ist das?

Dieses rückzahlungsfreie Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unterstützt mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Ziel des ZIM ist die nachhaltige Stärkung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, indem neue und innovative Produkte oder Dienstleistungen zielführend in den Markt gebracht werden.

Ein nachhaltiger und messbarer Erfolg!

Mit Hilfe dieses Programms wurden bis Ende 2014 rund 28.000 Innovationen mit 3,8 Mrd. Euro bewilligt.

Aufgrund der großen Fürsprache, auch von Seiten des Bundes, wird das ZIM nun bis Ende 2019 weiter verlängert.

Die NEUE Richtlinie!

Der erste Entwurf der neuen Richtlinie ist bereits auf der Homepage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie frei einsehbar und verspricht einige vielversprechende Erneuerungen.

Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick!

Das Bundesministerium erhöhte das Budget um 30 Mio. Euro:

  • die zu beantragenden förderfähigen Kosten wurden von 350.000 Euro auf 380.000 Euro erhöht,
  • die zu beantragenden Personalkosten wurden von 80.000 Euro auf 100.000 Euro angehoben,
  • die zuwendungsfähigen Kosten der Forschungseinrichtungen liegen nun in allen Fällen bei 100 %.

Zudem wurden einige Fördersätze erhöht:

Unternehmensgröße

Einzelprojekte

Kooperationsprojekte

Kooperationsprojekte mit ausländischen Partnern

kleine Unternehmen in den neuen Bundesländern

45%

50%

55%

kleine Unternehmen in den alten Bundesländern

40%

45%

55%

mittlere Unternehmen

35%

40%

50%

mittlere Unternehmen bis 500 MA

25%

30%

40%

 

Innerhalb der alten Richtlinie wurde die Laufzeit des ZIM auf 3 Jahre begrenzt.

  • Diese Beschränkung fällt nun ersatzlos weg.

Auch war bisher die Anzahl der Mitarbeiter bei Kooperationsprojekten auf max. 250 begrenzt.

  • Hier fand eine Erhöhung der Mitarbeiter bei Partner- und Verbundunternehmen auf insgesamt 500 statt.

Eine weitere Neuerung gibt es im Bereich der „DL-Anträge“(Dienst-und Beratungsleistung – neu: Unterstützung bei der Markteinführung):

  • Nunmehr dürfen pro bewilligtem ZIM-Antrag bis zu drei Anträge zur Unterstützung bei der Markeinführung der Innovation gestellt werden.

Sobald die neue Richtlinie verabschiedet wurde, können wieder Anträge gestellt werden.

Dies wird mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger voraussichtlich zum Ende des ersten Quartals 2015 geschehen.

Viele neue Produkte wurden mit der Unterstützung dieses Programms erfolgreich zur Serienreife gebracht und somit ein Alleinstellungsmerkmal für das Unternehmen geschaffen.

Wir begleiten auch Ihr Unternehmen und stehen Ihnen mit Rat und Tat bis zum Ende des Förderprogramms zur Seite.

Gemeinsam entwickeln wir eine Idee, kalkulieren mit Ihnen die Kosten und erledigen die Administration und Beantragung des Projekts.

Lassen Sie uns gemeinsam etwas Neues schaffen! – Ihr Produkt

Quelle: http://www.zim-bmwi.de/, am 21.01.2015