Die neuesten Beiträge

Metallbau – Auslastung durch innovative Produkte erhöhen

01. März 2017 / Autor: Dipl.-Wirtschaftler Frank Wilcke (MBA)

Die Ausgangssituation:
Ein mittelständisches Metallbau-Unternehmen stellt vornehmlich Sonderanfertigungen her. Die Firma ist in vielen Projekten Subunternehmer oder Zulieferer. Die Auslastung der Fertigungskapazitäten ist saisonal schwankend und abhängig von der allgemeinen Konjunkturlage im Bauwesen.

Die Zielstellung:
Es soll ein Produkt entwickelt werden, welches

  • Seriencharakter hat,
  • mit den heutigen Produktionsmitteln und Fertigungsmethoden hergestellt werden kann,
  • die Erschließung neuer Märkte ermöglicht und
  • eine stabile Nachfrage erwarten lässt.

Der Weg zur Lösung:
Mit Hilfe der Methoden

  • der systematischen Diversifikation,
  • der Markt- und Wettbewerbsbeobachtung und
  • der Ideenfindung

wurden verschiedene Ansätze im Umfeld der bestehenden Markt- und Produkterfahrungen der Firma untersucht. Die Unternehmung hatte bereits Erfahrungen beim Bau von Einhausungen für Gasdruckregelstationen sowie entsprechende Kunden-, Lieferanten- und Marktbeziehungen.

Das Ergebnis:
Die Metallbaufirma in Brandenburg hat nach Abwägung aller Chancen und Risiken die Entwicklung eines Sicherheitsverschluss-Systems für Öffnungen in Lagerbehältern mit Flüssigkeiten eines geringen Siedepunktes, und für Öffnungen in Gebäuden mit besonderen Anforderungen an den Überdruckschutz und
die Temperatur entschieden.

Der Aufbau einer Entwicklungskooperation:
Die Entwicklungskapazitäten des Unternehmens reichten nach einer ersten groben Projekt- und Ressourcenplanung nicht aus. Eine Entwicklungskooperation wurde nach Festlegung verschiedener GO- und NOGO-Kriterien gesucht und aufgebaut.

Die Projektkoordinierung:
Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Innovationsbetreuung war der Aufbau eines zwischen den Kooperationspartnern abgestimmten Projektplanes, der die zeitliche Aufeinanderfolge, die Arbeitskraftressourcen und die Finanzplanung umfassend berücksichtigen musste.

Die Finanzierung:
Der Finanzplan ist in den Varianten

  • optimistischer Projektverlauf
  • pessimistischer Ablauf und
  • wahrscheinlicher Verlauf

in Szenariotechnik mit Beachtung aller vorhersehbaren Unwägbarkeiten und Stolpersteine erstellt worden. Darüber hinaus wurden die erkennbaren wirtschaftlichen Risiken einer gesonderten Betrachtung unterzogen. Deutlich wurde, dass eine durchgehende Finanzierung durch die beiden Kooperationspartner unter Einschluss der möglichen wirtschaftlichen Risiken nicht möglich war. Daher ist unter Federführung der Mitarbeiter von ip|m innovationspartner mittelstand Berlin – Coburg ein Antrag auf Subventionierung der Produktentwicklung erarbeitet worden.

Der Erfolg:
Nach rund zweijähriger Vorbereitungs- und Entwicklungstätigkeit haben die beiden Kooperationspartner ein neuentwickeltes, marktfähiges Produkt, dass den oben genannten Anforderungen in allen Punkten gerecht wird.

ip|m als Projekt- und Innovationsmanager
Die innovationsparter mittelstand haben die gesamte Steuerung und das Management des Projektes geführt. Alle inhaltlichen, technischen, technologischen und Zeitvorgaben konnten eingehalten werden.

Tags: , , ,
Kategorien: Erfolgsprojekte