Fördermittel

go-Inno – Wettbewerbsvorsprung durch gezielte Innovationen

27. April 2016 / Autor: Dr. Ing. Paul Schüler

go-Inno – eine Förderung von Innovationsberatungen für kleine und mittlere Unternehmen

autrosiertes Beratungsunternehmen go-inno

Mit dem Förderprogramm go-Inno hat das Bundes-ministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine einfache Möglichkeit für kleine und mittlere Unternehmen geschaffen, sich bei internen Innovationsvorhaben mit staatlich bezuschussten Beratungsleistungen durch qualifizierte externe Beratungsunternehmen unterstützen zu lassen. Die vom Förderprogramm angesprochenen Unternehmen profitieren, indem

  • die Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren angestoßen wird,
  • sie von der Potentialanalyse bis zur Marktreife durch das Know How des Beratungsunternehmen professionell unterstützt werden,
  • sich mit den entwickelten neuartigen Produktlösungen neue Kunden gewinnen lassen und
  • die Marktposition und Wettbewerbsfähig nachhaltig gestärkt wird.

Mit guten und innovativen Ideen punkten

Die gezielte Verfolgung von Innovationsvorhaben gewinnt für die Wettbewerbs-fähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Circa 110.000 kleine und mittlere Unternehmen führen jährlich neue Produkte und Prozesse in den Markt ein, um ihre Position zu verbessern. Laut Schätzungen des BMWi kann rund ein Drittel des gesamten Wirtschaftswachstums auf Innovationen zurückgeführt werden.

Nutzen auch sie die Innovationsgutscheine des BMWi für eine professionelle Beratung

Da es insbesondere den kleinen Unternehmen häufig an aktuellem Wissen zum Stand der Technik sowie zu geeigneten Methoden und Instrumenten fehlt, intern Produkt- oder technische Verfahrensinnovationen erfolgreich umzusetzen, wurde das Förderprogramm go-Inno des BMWi installiert. Hiermit werden externe Beratungsleistungen autorisierter Beratungsunternehmen um bis zu 50% in Form von Innovationsgutscheinen bezuschusst. Für die Inanspruchnahme der Förderung ist dabei kein gesondertes, zeitaufwendiges Antragsverfahren erforderlich.

Die Innovationspartner Mittelstand unter dem Geschäftsführer Frank Wilcke sind nun auch als autorisiertetes Beratungsunternehmen im Förderprogramm go-Inno zugelassen. Daher können wir Ihnen die Nutzung dieses Programms anbieten und empfehlen.

An wen richtet sich das Förderprogramm?

Die Förderung richtet sich an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks, die

  • ihren Standort in Deutschland haben,
  • weniger als 100 Beschäftigte aufweisen,
  • einen Jahresumsatz bzw. eine Jahresbilanzsumme von höchstens 20 Mio. Euro verzeichnen.

Eine thematische Einschränkung auf bestimmte Technologien, Produkte, Branchen oder Wirtschaftszweige besteht bis auf die Sektoren Landwirtschaft, Fischerei, Verkehrswesen, Schiffbau und die unter den ehemaligen EGKS-Vertrag fallenden Bereiche (Kohle und Stahl) nicht.

Was für Leistungen und in welcher Höhe werden gefördert?

Mit dem Programm go-Inno werden externe Beratungs- und Managementleistungen zur Vorbereitung und Durchführung von Produkt- und technischen Verfahrensinnovationen gefördert. Hierunter fallen:

Potenzialanalyse (Stufe 1)
Staatliche Förderung: max. 10 Tagewerke (max. 5.500 EUR)

  • Vorprüfung der Marktfähigkeit des Innovationsvorhabens,
  • Erstellung eines Stärken-Schwächen-Profils des Unternehmens im Zusammenhang mit dem Innovationsprojekt,
  • Abschätzung des voraussichtlichen Kapazitätsbedarfs bei Erstellung eines Realisierungskonzeptes,
  • Erarbeitung eines Finanzierungsplans unter Einbeziehung weiterer öffentlicher Förderprogramme (z. B. ZIM),
  • Abschätzung der Erfolgsaussichten.

Realisierungskonzept (Stufe 2)
Staatliche Förderung: max. 25 Tagewerke (max. 13.750 EUR)

  • Technologiebewertung auf Grundlage von Markteinschätzungen und Marktanalysen,
  • Erarbeitung des Realisierungskonzeptes,
  • Ermittlung eines geeigneten externen Technologiegebers,
  • Kooperationsanbahnung zwischen dem Unternehmen und gegebenenfalls einem externen Technologiegeber,
  • Gezielte Nutzung öffentlicher Förderprogramme zur Finanzierung des Innovationsvorhabens,
  • Begleitung des Unternehmens bei erforderlichen Gesprächen insbesondere mit Banken oder Venture-Capital-Gesellschaften.

Projektmanagement (Stufe 2)
Staatliche Förderung: max. 15 Tagewerke (max. 8.250 EUR)

  • Kooperationsmanagement zwischen dem Unternehmen und externen Technologiegebern,
  • externes Management der Projektdurchführung,
  • administrative Serviceleistungen wie z. B. Projektcontrolling,
  • Bewertung der Ergebnisse des Innovationsprojektes und Schlussfolgerungen.

Über ein paar Beispiele geförderter Vorhaben aus der Praxis können sie sich hier informieren.

titel_mustergutschein_go-innovativBMWi-Innovationsgutscheine

Mit den BMWi-Innovationsgutscheinen können Sie bis zu 50 Prozent Ihrer Ausgaben für eine entsprechende Beratungsleistung durch uns abdecken. Sie zahlen nur den Eigenanteil zu den Beratungskosten sowie die Umsatzsteuer auf den Gesamtbetrag der Beratungsleistung. Die Innovationsgutscheine erhalten sie bei uns unkompliziert im Rahmen des Beratungsvertrages.

Gerne stehen wir für Rückfragen für sie zur Verfügung.

Weitereführende Informationen zum Programm go-Inno können sie ansonsten auch der offenzielle Website des BMWi entnehmen.

Profitieren auch Sie von dieser einfachen Fördermöglichkeit!

unternehmensWert:Mensch

29. Oktober 2015 / Autor: Dipl.-Wirtschaftler Frank Wilcke (MBA)

Frank Wilcke - autorisierter Prozessberater

unternehmensWert:Mensch – eine Förderung für kleine und mittlere Unternehmen

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat am  01.10.2015 ein neues Förderprogramm zur Entwicklung zukunftsfähiger und mitarbeiterorientierter Personalpolitik gestartet!

Wir unterliegen permanenten Veränderungen, müssen uns an Kundenwünsche sowie sich ständig ändernde Markt- und Wettbewerbssituationen anpassen. Darüber hinaus verlangt der Markt von uns permanentes Lernen sowie die Bereitstellung und Organisation erlangten Wissens zur rechten Zeit für alle Mitarbeiter.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat ein Förderprogramm aufgelegt, in dessen Rahmen kleine und mittlere Unternehmen das effektive Management von Veränderungsprozessen sowie Methoden der Organisation des innerbetrieblichen Wissenstransfers erlernen sollen.

Hier ein paar Beispiele aus der Praxis:

icon_beispiel_50 Projektorganisation im Zusammenspiel der Akteure
In einem Handwerksbetrieb im Erzgebirge wurde die Arbeitsorganisation in einer schnell wachsenden Organisation angepasst.

icon_beispiel_50 Veränderte Anforderungen an die Unternehmensführung
Ein schnell wachsender mittelständische Anlagenbauer in der Lausitz steigert die Arbeitseffektivität erhöht die Mitarbeiterzufriedenheit.

icon_beispiel_50 Einführung einer Projekt- und Zeitdokumentation
Ein Anlagenbauer in Brandenburg führt eine Zeit- und Aufgabendokumentation zur Erfassung der erbrachten Leistungen ein.

icon_beispiel_50 Optimierung des innerbetrieblichen Wissensmanagements
In einem oberfränkischen IT-Systemhaus wurde ein verbessertes System des innerbetrieblichen Wissenstransfers erfolgreich eingeführt.

Das Programm richtet sich insbesondere an die gesamte Organisation im Unternehmen, Mitarbeiter müssen unbedingt einbezogen werden.

Um an dem Programm teilnehmen zu können, ist eine sog. Erstberatung in einer Erstberatungsstelle erforderlich. Dort wird im gemeinsamen Gespräch zwischen dem Unternehmen und der Erstberatungsstelle der Beratungsbedarf ermittelt. Es können max. 10 Beratertage gefördert werden.

zertifizierung_urkunde

Frank Wilcke wurde nach einem Autorisierungsprozess als Prozessberater in diesem Förderprogramm zugelassen. Daher kann ich Ihnen die Nutzung dieses Programms anbieten und empfehlen. Im Rahmen der Programmdurchführung übernimmt die Bundesrepublik Deutschland 80% der anfallenden Kosten für Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten (max. 9,9 Vollbeschäftigten-Einheiten – auch als Vollzeitäquivalent bezeichnet, bedeutet max. 399 Arbeitsstunden/Woche). Größere Unternehmen erhalten eine 50%ige Förderung.

 

Das Förderprogramm unternehmensWert:Mensch ist für zukünftigen Erfolg in Ihrem Unternehmen spannend, wenn Sie sich mit folgenden Aussagen identifizieren können:

Themenbereich Veränderungsmanagement – strategisch ausgerichtete Personalführung

  • Die Entwicklung in meiner Branche verlangt Veränderungen.
  • Die wirtschaftliche Entwicklung meines Unternehmens passt nicht mehr zur vorhandenen Personalorganisation (qualitativ, quantitativ).
  • Ich möchte Mitarbeiter fördern und entwickeln.
  • Wir wollen unsere Organisation anpassen und Aufgaben neu verteilen.
  • Was tue ich gegen Lustlosigkeit meiner Mitarbeiter, Fernbleiben, hohen Krankenstand?
  • Veränderung ist ein langer Prozess. Wie halte ich die Spannung aufrecht und appelliere an das Durchhaltevermögen?
  • Ich möchte die Eigenverantwortung meiner Mitarbeiter stärken und ihnen die Angst vor neuen Rollen nehmen.

Themenbereich Lernende Organisation – aktive Wissens- und Kompetenzvermittlung

  • Ich will meine Mitarbeiter ermutigen, sich offen – auch bei unangenehmen Sichtweisen/Beiträgen – in Besprechungen einzubringen.
  • Ich strebe ein überwiegendes Arbeiten im Team an, in dem jeder Verantwortung für das wirtschaftliche Ergebnis und den Lernfortschritt des Teams trägt.
  • Wie erarbeiten wir eine gemeinsame Vision des Unternehmens?
  • Wir wollen „Meister“ im Systemdenken werden.
  • Wie kann ich eine kontinuierliche Verbesserung der Unternehmensleistung erzielen?

Die Prozessberatung umfasst folgende Schritte:

  • Analyse der Stärken und Schwächen des Unternehmens hinsichtlich der im Rahmen der Erstberatung identifizierten Handlungsfelder
  • Entwicklung von Handlungszielen und Maßnahmen mit dem Ergebnis eines verbindlichen betrieblichen Handlungsplans, der die Verankerung einer nachhaltigen Personalstrategie im Unternehmen unterstützt
  • Initiierung des Veränderungsprozesses und Entwicklung eines Konzepts zur Begleitung und Nachhaltung dieser Maßnahmen mit dem Ziel, entsprechende betriebliche Routinen zu erarbeiten und ggf. die Akteure in den ersten Umsetzungsschritten zu begleiten